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Die Therapie des Nierenzellkarzinoms

Livestream bis

Die Therapie von Nierenzellkarzinom mit Komorbidität - Patienten mit Begleiterkrankungen im Spannungsfeld zwischen Leitlinie und klinischer Praxis: Betrachtungen und Bewertungen anhand pharmakologischer Einflussfaktoren.

Diese Fortbildung stellt die Einflusskriterien und Ableitungen aus Pharmadynamik und -kinetik von TKI und Begleitmedikation dar. Es werden konkrete Hilfen für die abgesicherte Therapieentscheidung in der klinischen Praxis vorgestellt, um die Auswahl von Tumortherapie sowie Substanzen gegen Begleiterkrankungen zu erleichtern.

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Referent/innen

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Univ.-Prof. Dr. med. Axel S. Merseburger

Urologie

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Fachapotheker für Klinische Pharmazie Hartmut Reinbold

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Dr. med. Andreas Janitzky

Urologie

Vortragsinhalte

Therapieentscheidung für den komorbiden NZK-Patienten

NZK Patienten sind durchschnittlich 68 (männlich) bzw. 71 (weiblich) Jahre alt, wenn die Krebsdiagnose gestellt wird. Durchschnittlich bringen die fast ausnahmslos komorbiden Patienten Begleiterkrankungen mit, für dessen Behandlung sie vom Haus- oder Facharzt auf entsprechende Komedikation eingestellt worden sind. Hierbei handelt es sich oft um kardiovaskuläre oder thromboembolische Erkrankungen, Dyslipidämien, Schilddrüsenfunktionsstörungen oder auch Nieren- oder Leberfunktionsstörungen. Durchschnittlich nimmt ein NZK-Patient bereits 5 Substanzen zur Behandlung seiner Begleiterkrankungen und bis zu 11 verschiedene Substanzen insgesamt ein.

Referent: Herr Prof. Dr. Axel Merseburger (Direktor der Klinik für Urologie, Uniklinikum Schleswig-Holstein)

 

Pharmakokinetik und -dynamik von TKI im Vergleich sowie Begleitsubstanzen: Von Implikationen und Interaktionen zu Konklusionen für die Anwendung in der klinischen Praxis

In der Therapie des fortgeschrittenen, metastasierenden Nierenzellkarzinoms (NZK) haben die oralen VEGFR-assoziierten TKI und zunehmend auch Immuncheckinhibitoren einen hohen Stellenwert. Diese Therapeutika können jedoch aufgrund ihrer Wirkmechanismen typische, unerwünschte Klasseneffekte zeigen. Die betroffenen NZK-Patienten weisen aufgrund Ihres vorwiegend hohen Alters weit überwiegend Begleiterkrankungen auf. Die NZK-Therapieentscheidung steht also im direkten Spannungsfeld zur Komedikation, um das Potential unerwünschter Wirkungen zu begrenzen. Das Potential unerwünschter Neben- und Wechselwirkungen von Tumortherapeutika zusammen mit vielfältiger Begleitmedikation stellt für Arzt und Patienten eine enorme Herausforderung dar, zudem entsprechende Leitlinien kaum Hilfestellungen anbieten.

Referent: Herr Hartmut Reinbold (Fachapotheker für Klinische Pharmazie, Landespharmaziedirektor a. D.) 

 

Therapieentscheidung für den komorbiden NKZ-Patienten: Eine alltägliche, jedoch komplexe Herausforderung für den Onkologen

Die Facharztausbildung des Onkologen macht es nicht einfach, die Bewertung möglicher Interaktionen und Wechselwirkungen im Hinblick auf die vielfältige Begleitmedikation einzuschätzen, um eine adäquate Tumortherapie zu entscheiden. NZK-Leitlinien erfassen diese Problematik kaum, und der Onkologe wie auch der Patient stehen vor einer großen Herausforderung, den Ausgleich der Interessen unter Beachtung des Interaktionspotentials zu finden.

Referent: Herr Prof. Dr. Axel Merseburger (Direktor der Klinik für Urologie, Uniklinikum Schleswig-Holstein)

 

Behandlungsverlauf einer komorbiden NZK-Patientin mit induktiver TKI-Therapie in der Erstlinie sowie Tumornephrektomie

Die Kasuistik stellt den erfolgreichen Einsatz der Tyrokinase-Inhibition in Monotherapie in einer Good-Risk-Situation eines primär multipel pulmonal metastasierten klarzelligen Nierenzelkarzinoms in induktiver Indikation auch in Zeiten der Kombinationsimmuntherapien zur Diskussion.

Referent: Herr Dr. Andreas Janitzky (Oberarzt Uniklinikum Magdeburg)

Anschließende Paneldiskussion mit allen Referenten

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